News aus dem Vereinsleben

Wenn Basketball mehr ist als Training

Ostercamp der BG Aachen begeistert Nachwuchs auf allen Ebenen 

Vier Tage Basketball, Bewegung, Teamgeist und jede Menge Spielfreude: Beim Ostercamp der BG Aachen Grün-Weiß Vaalserquartier wurde deutlich, wie lebendig Nachwuchsarbeit aussehen kann. In zwei Dreifachhallen trainierten Mädchen und Jungen der Altersklassen U8 bis U16 mit großem Einsatz, viel Energie und sichtbarer Begeisterung.

Basketballschuhe quietschen über den Hallenboden, Bälle prallen im schnellen Rhythmus, irgendwo ruft ein Coach „Kopf hoch!“, während auf dem Nebenfeld schon der nächste Korbleger fällt. Wer in diesen Tagen das Ostercamp der BG Aachen Grün-Weiß Vaalserquartier betrat, merkte schnell: Hier wird nicht einfach nur trainiert. Hier wird Basketball gelebt.

Von Montag bis Donnerstag gehörten die Hallen ganz dem Nachwuchs. Mädchen und Jungen der Altersklassen U8, U10, U12, U14 und U16 kamen zusammen, um an ihren Fähigkeiten zu arbeiten, Neues auszuprobieren und vor allem gemeinsam Spaß am Basketball zu haben. Dabei war das Camp bewusst breit aufgestellt: Für die Jüngsten standen viele spielerische Elemente, Koordination, Ballgewöhnung und Erfolgserlebnisse im Vordergrund. Die älteren Gruppen arbeiteten zusätzlich an Athletik, Spielverständnis, Screening, Entscheidungsverhalten und komplexeren Spielformen.

Der Tagesablauf war klar strukturiert und dennoch abwechslungsreich. Nach einem gemeinsamen Warm-up starteten die Gruppen in ihre ersten Trainingseinheiten. Ballhandling, Passen, Werfen, Verteidigung, Athletik und Spielformen wechselten sich über den Tag verteilt ab. Besonders wichtig war den Verantwortlichen, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur Übungen abspulen, sondern verstehen, warum bestimmte Bewegungen, Entscheidungen und Laufwege im Spiel wichtig sind.

Gerade in den Altersklassen U12 und U14 wurde dabei auch geschlechterübergreifend trainiert. Mädchen und Jungen standen gemeinsam auf dem Feld, lösten Aufgaben zusammen, spielten miteinander und gegeneinander und zeigten, dass guter Basketball nicht nach Geschlecht sortiert werden muss. Im Mittelpunkt standen Einsatz, Mut, Spielintelligenz und Teamgeist.

Auch die Hallenplanung war sportlich anspruchsvoll. Zwei Dreifachhallen wurden genutzt, wobei ein Hallendrittel nur eingeschränkt verfügbar war und deshalb gezielt für Athletik- und Koordinationstraining eingesetzt wurde. Ein Feld mit absenkbaren Körben war insbesondere für die jüngeren Altersklassen wertvoll, damit auch die U8, U10 und U12 altersgerecht trainieren und echte Erfolgserlebnisse am Korb sammeln konnten.

Das Trainerteam hatte für jede Altersklasse passende Inhalte vorbereitet. Während die U8 und U10 mit Dribbelparcours, Fangspielen, kleinen Wettbewerben und vielen spielerischen Aufgaben an Ballgefühl und Beweglichkeit arbeiteten, wurden bei der U12 und U14 zunehmend taktische Grundlagen eingebaut. Wie nutze ich einen Screen richtig? Wann spiele ich den Pass? Wo entsteht freier Raum? Wie reagiere ich, wenn die Verteidigung hilft? Fragen wie diese wurden nicht theoretisch an der Tafel beantwortet, sondern direkt auf dem Feld erlebt.

Die U16-Gruppen arbeiteten mit höherem Tempo und größerer Intensität. Hier ging es um Entscheidungen unter Druck, Transition, Endgame-Situationen, offensive und defensive Prinzipien sowie athletische Stabilität. Trotzdem blieb auch bei den Älteren der Campcharakter erhalten: Lernen, ausprobieren, Fehler machen dürfen und daraus besser werden.

Ein besonderer Reiz des Camps lag in der Mischung aus Training und Wettkampf. Jeden Nachmittag wurde gespielt. Mal in klassischen Spielformen, mal als Champions Court, mal in gemischten Teams, mal mit Sonderregeln. Punkte zählten etwa nur nach einem guten Pass, einer sauberen Entscheidung oder einer gelungenen Teamaktion. So wurde aus jedem Spiel auch eine Lernchance.

Der Donnerstag bildete den sportlichen Abschluss. Am Vormittag standen noch einmal Challenges, Turniervorbereitung und letzte Trainingseinheiten auf dem Programm. Am Nachmittag folgte das große Abschlussturnier. In allen Altersklassen wurde gedribbelt, gepasst, verteidigt, gejubelt und angefeuert. Dabei ging es natürlich auch ums Gewinnen, aber mindestens genauso sehr um Fair Play, Zusammenhalt und den gemeinsamen Abschluss von vier intensiven Camptagen.

Die abschließende Siegerehrung war dann mehr als nur die Verteilung von Platzierungen. Sie war ein Moment der Anerkennung für Einsatz, Entwicklung und Begeisterung. Denn nicht nur die besten Teams verdienten Applaus, sondern auch die Kinder und Jugendlichen, die sich etwas getraut, sich verbessert, Verantwortung übernommen oder andere besonders unterstützt hatten.

Dass ein Camp dieser Größe funktioniert, ist kein Zufall. Hinter den Kulissen steckt viel Vorbereitung, Planung und ehrenamtliches Engagement. Trainingsinhalte müssen abgestimmt, Hallenflächen verteilt, Essenszeiten organisiert, Gruppen eingeteilt und Abläufe koordiniert werden. Bei der BG Aachen ist genau dieses Miteinander ein zentraler Bestandteil der Vereinsarbeit. Viele Menschen tragen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche solche Erlebnisse haben können.

Das Ostercamp zeigte eindrucksvoll, was Basketball im Verein leisten kann. Es geht um Technik und Taktik, ja. Aber es geht auch um Selbstvertrauen, Bewegung, Gemeinschaft, Disziplin und Freude. Um Kinder, die morgens vielleicht noch vorsichtig in die Halle kommen und nachmittags mit roten Wangen, verschwitztem Trikot und einem breiten Grinsen vom Feld gehen. Um Jugendliche, die Verantwortung übernehmen. Um Coaches, die erklären, vormachen, motivieren und manchmal auch trösten. Und um diesen besonderen Moment, wenn aus vielen einzelnen Spielerinnen und Spielern für ein paar Tage eine große Basketballgemeinschaft wird.

Wer einmal erlebt hat, mit welcher Energie beim Ostercamp gedribbelt, gelacht, gespielt und gelernt wurde, versteht schnell, warum Basketball bei der BG Aachen Grün-Weiß Vaalserquartier mehr ist als nur ein Sportangebot. Es ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche wachsen können – sportlich und persönlich.

Und genau deshalb dürfte für viele nach diesen vier Tagen feststehen: Beim nächsten Camp wollen sie wieder dabei sein. Vielleicht nicht nur als Teilnehmerin oder Teilnehmer, sondern irgendwann auch als Coach, Helferin oder Helfer. Denn eines wurde in diesen Tagen besonders deutlich: Basketball begeistert. Und bei der BG Aachen findet diese Begeisterung ein Zuhause.

BG Aachen stellt neuen Headcoach vor: 

Jean-François Loop übernimmt die 1. Herren zur Offseason


wir möchten euch heute über eine wichtige Personalentscheidung für unsere 1. Herren informieren: Zur kommenden Offseason startet Jean-François Loop bei der BG Aachen und übernimmt zur neuen Saison die Position des Headcoaches.

In den vergangenen Wochen hat der Vorstand sehr gute und intensive Gespräche mit dem erfahrenen Trainer geführt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Jean-François Loop eine Persönlichkeit gewinnen konnten, die fachlich wie menschlich hervorragend zu unserer BG passt. 

Er bringt umfangreiche Erfahrung aus unterschiedlichen Regionalligen in Deutschland und Belgien mit und war zudem im Damenbereich in der 2. DBBL tätig. Seine letzte Station war der Aubel Basketball Club in der Regionalliga in Belgien.

Wir freuen uns sehr auf die kommende Zusammenarbeit mit Jean-François Loop!

Sportliche Grüße
 Der Vorstand der BG Aachen Grün-Weiß Vaalserquartier e.V.

Spielplan der 1. Herren

1. Regionalliga

Eine Woche Basketball – Technik, Teamgeist und Top-Inputs

50 Kinder, fünf Tage, volle Halle: Unser Herbstcamp 2025 war nicht nur gut besucht, sondern vor allem inhaltlich stark – vom ersten Dribbling bis zum Abschlussturnier.

So war die Woche aufgebaut

Jeder Camptag startete mit einem gemeinsamen Warm-up (Mobilität, Aktivierung, koordinative Spiele), gefolgt von Stationstraining in leistungsgerechten Gruppen. Am Nachmittag ging’s in spielformnahes Training, Wettbewerbe und kurze Theorieblöcke. Ziel: saubere Technik, clevere Entscheidungen und mehr Selbstvertrauen auf dem Court.

Unsere Trainingsinhalte – was die Kids konkret geübt haben

  • Ballhandling & Fußarbeit: enge Dribblings mit Richtungswechseln, kontrollierten Stops/Starts und sauberem Pivoting – immer mit dem Ziel, den Ball beid­händig auch unter Druck sicher zu führen.
  • Wurftechnik & Finishing: korrekte Handhaltung, flüssiger Release und stabile Balance; dazu Layup-Varianten (europäisch, Off-Hand, Floater) und Abschlüsse durch bzw. gegen Kontakt.
  • Passen & Spacing: hohe Passqualität mit passendem Timing, Give-and-Go und zielgerichtetes Cutten; kluge Lösungen in Überzahlsituationen wie 2-gegen-1 und 3-gegen-2.
  • Defense Basics: aktive, tiefe Stance, schnelle Seitbewegungen, kontrollierte Closeouts, smartes Help & Recover sowie konsequentes Defensivrebounden inkl. Box-out.
  • Spielintelligenz: klare Reads wie Drive & Kick und die Wahl zwischen Kick-out und Extra-Pass; Lernen im 3-gegen-3 mit strukturiertem Übergang ins 5-gegen-5.
  • Athletik kindgerecht: Fokus auf Rumpfstabilität sowie sichere Sprung- und Landetechnik; kurze, spielerische Sprint- und Reaktionsaufgaben – altersgerecht verpackt.
  • Team & Mindset: offene, positive Kommunikation und faires Miteinander; gelebte Fehlerkultur („nächster Ball“) sowie kleine Leadership-Aufgaben innerhalb der Gruppen.

Die Tageshighlights im Überblick

Montag – Sicher trainieren:
Im Intensivcamp stand ein Workshop zu Sportverletzungen auf dem Plan: Wie beuge ich vor (Warm-up, Mobility, Landetechnik)? Was kann ich im Alltag tun (Schlaf, Trinken, Regeneration)? Und was mache ich im Fall einer Verletzung (R.I.C.E., an wen wende ich mich)? Im Anschluss: Technikblöcke zu Wurfbalance und Ballkontrolle.

Dienstag – Input von Kevin Vorbeck:
Kevin Vorbeck leitete eine fokussierte Einheit zu Ballhandling unter Druck, schnellen Entscheidungen im Fastbreak und Abschlussvarianten am Korb. Danach nahm er sich Zeit für eine Q&A-Runde – Themen wie Trainingsroutine, Motivation und der Umgang mit Nervosität vor Spielen waren echte Aha-Momente.

Mittwoch – Coach-Tag mit Maximilian Steb & Extra-Skills mit Chris Mayele:
Maximilian Steb, hoch dekorierter Jugendcoach, strukturierte den Tag als Lerntreppe: von Technikfehlern erkennen → gezielte Korrekturen → Anwendung in 3-gegen-3 → Übertrag ins 5-gegen-5. Seine neuen Drill-Varianten boten auch unserem Trainerteam wertvollen Input.
Zusätzlich war Kris Mayele (Erste Herren) in der Halle: Finishing-Details und kleine Footwork-Hacks – direkt umsetzbar und mit spürbarem Fortschritt in den Scrimmages.

Donnerstag – Vertiefung & Spielprinzipien:
Der Schwerpunkt lag auf Spacing, Passqualität und Defense-Kommunikation. In kleinen Challenge-Formaten sammelten die Gruppen Punkte für Teamplay (Extra-Pass, gute Closeouts, Box-out). Die Effekte waren nachmittags im 5-gegen-5 deutlich sichtbar: mehr Übersicht, weniger Ballverluste, bessere Würfe.

Freitag – Abschlussturnier:
Zum Finale wurden die Inhalte der Woche sichtbar: faire, intensive Spiele, starke Defense-Sequenzen und viele kluge Extra-Pässe. Awards und eine große Portion Applaus rundeten die Campwoche ab.

Was die Kinder mitnehmen

  • Technik, die verlässlich sitzt – besonders beim Wurf und beim Abschluss am Korb.
  • Entscheidungen, die in Spielsituationen schneller und klüger getroffen werden.
  • Selbstvertrauen im Eins-gegen-Eins und in Druckmomenten auf dem Court.
  • Teamfähigkeit: sprechen, helfen, Verantwortung übernehmen – sichtbar im gemeinsamen Spiel.
  • Sicherheitsbewusstsein: besseres Warm-up, mehr Wissen zur Verletzungsprävention und bewusste Regeneration.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden, Eltern, unser Trainerteam sowie unsere Gäste Kevin Vorbeck, Maximilian Steb und Kris Mayele.

Unser Fazit: ein rundum gelungenes Camp mit viel Basketballherz. Wir freuen uns jetzt schon auf das Ostercamp 2026 – see you on court!


 Saisonabschlussfeier 2025 –  

Ein Abend voller Emotionen, Dankbarkeit und sportlichem Stolz 

Am vergangenen Wochenende hat die BG Aachen ihren offiziellen Saisonabschluss gefeiert – und was für ein Abend das war! Mit über 250 Gästen wurde in der festlich geschmückten Halle nicht nur das sportliche Jahr gewürdigt, sondern vor allem der ganz besondere Zusammenhalt gefeiert, der unseren Verein ausmacht.
Ein Rückblick auf eine überragende Saison
In seiner Eröffnungsrede brachte der Vorstand auf den Punkt, was viele dachten: Diese Saison war überragend. Nicht nur wegen der sportlichen Erfolge, sondern vor allem wegen der Art und Weise, wie wir sie gemeinsam gemeistert haben. Als Team. Als Verein. Als Basketballfamilie.
Wir sind stolz darauf, ein Verein zu sein, der von Engagement, Leidenschaft und echtem Miteinander lebt – auf und neben dem Feld. Diese Energie war während der gesamten Saison spürbar und machte die BG Aachen erneut zu einer starken, lebendigen Gemeinschaft.
Danke an alle, die diese Saison möglich gemacht haben
Ein besonderer Moment des Abends war die Würdigung all der Menschen, die meist im Hintergrund wirken – aber ohne die der Spielbetrieb in dieser Form undenkbar wäre.

  • Das KG-Team, das verlässlich und konzentriert den Tischdienst übernimmt
  • Die Cafeteria-Crew, die mit Waffeln, Kaffee und guter Laune für echte Heimspielatmosphäre sorgt
  • Das Team der Öffentlichkeitsarbeit, das die Geschichten rund um die BG erzählt und unsere Sichtbarkeit stärkt
  • Das Auf- und Abbau-Team, das vor und nach jedem Spiel still und unermüdlich für Ordnung sorgt

All diesen Helferinnen und Helfern wurde von der 1. Herrenmannschaft ein ganz besonderes Dankeschön überreicht: eine exklusive BG-Sonderedition, wie es sie nur für die gibt, die sich tatkräftig einbringen – exklusive BG Aachen Badelatschen.

Sportliche Highlights, die Geschichte schreiben

Natürlich stand auch der sportliche Erfolg im Mittelpunkt des Abends – und was es da zu feiern gab:

 U14-1 

 Mit beeindruckendem Teamgeist und taktischer Reife hat die Mannschaft die Liga dominiert und sich mit starker Entwicklung den Meistertitel gesichert.

 U18m-1 

 Mit Disziplin, Energie und einem klaren Ziel vor Augen erspielte sich das Team eine herausragende Saison – und krönte sie mit dem verdienten Meistertitel.

 1. Damen

 Nach mehreren Anläufen endlich geschafft: Der Aufstieg in die Oberliga! Ein Team, das nie aufgegeben hat, zusammengewachsen ist und durch Konstanz, Kampfgeist und Teamchemie überzeugt hat. Ein Riesenerfolg – und ein Vorbild für den ganzen Verein.

1. Herren

 Mit vollem Einsatz, sportlicher Klasse und unermüdlichem Willen hat das Team die Rückkehr in die 1. Regionalliga perfekt gemacht. Dieser Aufstieg ist das Ergebnis harter Arbeit – und ein echtes Statement für den Basketballstandort Aachen!

Ein Verein – eine Familie

Die BG Aachen hat an diesem Abend einmal mehr gezeigt, was sie ausmacht: Zusammenhalt, Leidenschaft und eine riesige Portion Herzblut.
Wir danken allen Spielerinnen und Spielern, Trainerinnen und Trainern, Eltern, Fans, Unterstützern, Sponsoren und allen helfenden Händen für diese fantastische Saison. Gemeinsam haben wir nicht nur Siege gefeiert – sondern einen Verein gelebt, der mehr ist als nur Sport.
Jetzt blicken wir voller Vorfreude auf die kommende Saison – bereit für neue Herausforderungen, neue Geschichten und neue gemeinsame Erfolge.
BG Aachen – ein Verein, ein Team, eine Familie.

Der neue Vorstand

Die Mitglieder haben gewählt und das ist der neue/alte Vorstand der BG Aachen:
1. Vorsitzende Lina Wirtz
2. Vorsitzender Benjamin Boughrib
Kassenwart Stefan Neudecker
Sportwart Max Jakobs
Jugendwart Texing Hu
1. Beisitzer Jost Schäfer
2. Beisitzerin Larissa Felten

Strukturwandel bei der BG Aachen 

Das Vereinskonzept – eine Leitlinie für ein ganzes Leben im Verein

 

Anfang des Jahres traten Kevin Vorbeck und Willi Braunleder an den Vorstand der BG Aachen ran, mit einer großartigen, aber auch arbeitsintensiven Idee: ein Vereinskonzept. Die beiden Coaches der 1. Herren sahen die Notwendigkeit, die Ausbildung der Kinder- und Jugendspieler und dann fortlaufend auch den Übergang in den Seniorenbereich mehr zu definieren. 

Insbesondere der Wert der pädagogischen, didaktischen und methodischen Ausbildung müsse in einer Art Leitlinie festgehalten werden, damit die BG sich weiterentwickeln kann und die Qualität der Ausbildung von Spielerinnen und Spielern angehoben wird. Dass dieses Vorhaben einen enormen Arbeitsaufwand mit sich bringen würde, war Braunleder und Vorbeck durchaus bewusst. Jedoch, war die Bereitschaft der beiden so hoch, dass kurzfristig eine Arbeitsgruppe aus Vorstandsmitgliedern und den beiden Coaches gebildet wurde. Ebenso wurden die Trainerinnen und Trainer der BG eingeladen, daran mitzuwirken. 

Vorbeck und Braunleder fungierten als leitende Autoren, Lina Wirtz (1. Vorsitzende, damals noch sportliche Leitung), Texing Hu (Jugendwart) und Max Jakobs (Sportwart) übernahmen die redaktionellen Arbeiten. 

Die Idee und das Konzept

Als wichtiger Baustein für die Sozialisation von Kindern gilt der Sport. In diesem Sinne möchte die BG Aachen mit Hilfe der Trainer in den Jugendmannschaften nicht nur Talente fördern, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Sportler unterstützen. 

Um diese Entwicklung – sportlich wie menschlich – auf eine fundierte Basis zu stellen, wurde das Vereinskonzept entwickelt. Es soll sowohl Trainern, Eltern, Betreuern und Sportlern helfen, die Zusammenhänge zu verstehen und die Möglichkeit eröffnen, konkrete Ziele nachzuschlagen. 

Nur so kann eine lebendige Sportgemeinschaft für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entstehen und die Freude am Basketballsport gefördert werden. Neben den individuellen sportlichen Erfolgen soll das Gruppenerlebnis, die Entwicklung und Stärkung sozialer Kompetenzen sowohl auf Leistungsebene als auch auf Breitensportebene gefördert werden.

Da bei der BG Aachen mittlerweile Mitglieder von 10 Monaten bis über 90 Jahre trainieren und am Spielbetrieb teilnehmen, gilt es sehr viele Altersklassen mit einzubeziehen. Daher beginnt das Konzept mit der Altersklasse U3/U6/U8 und zieht sich somit über den gesamten Kinder- und Jugendbereich. In diesem wird alters- und entwicklungsgerecht in diversen Checklisten und Trainingsmodalitäten die Entwicklung der Jungspielerinnen und -spieler begleitet. Dabei orientierten sich alle erstellenden Beteiligten an Fachliteratur, Handouts des deutschen Basketballbundes und der Trainererfahrung. 

Im Anschluss an die Jugendausbildung ist der strukturierte Übergang in den Seniorenbereich unter Begleitung des Jugendwarts aufgeführt. 

Die fünf Herren-, zwei Damen- und zwei Freizeitmannschaften bieten ein breites Spektrum vom freizeitorientierten „Zocken“, über die Kreis-, Bezirks-, Landes- bis hin zur 2. Regionalliga. 

Das Konzept aktiv umsetzen und ins Vereinsleben integrieren

Nach der Erstellung wurde dann ein Trainermeeting durchgeführt, in dem das Konzept den Trainerinnen und Trainern in der Theorie und Praxis vorgestellt wurde; So konnten alle Fragen zur Einführung und Umsetzung erläutert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft erarbeitet derzeit ein Evaluationsmodul, damit gemeinsam mit den Trainerinnen und Trainern das Konzept stetig weiterentwickelt werden kann. 

Das ausgedruckte Konzept wurde am gestrigen Montagabend offiziell übergeben und dann auch an die Trainerinnen und Trainer verteilt, die bereits ungeduldig auf ihr Exemplar gewartet haben.